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SADSPACE

Stückbeschrieb

Die Stimmung ist ziemlich ausgelassen. Ein nervöses Hi-Hat und fette Bässe unterstützen die Gäste, wenn sie sich Gefühlen nähern, die sonst kaum öffentlich gezeigt werden. Der SADSPACE wurde eröffnet, um das Leben zu feiern. Die guten und die schlechten Seiten. Aber was macht uns überhaupt traurig? Und wie zeigen wir Traurigkeit? Und vor allem: wem? Viele verschweigen Gefühle wie Unsicherheit und Angst – manchmal sogar vor sich selber. Lasst uns die Traurigkeit nicht für die einsamen Momente aufzusparen. Im SADSPACE sind alle Gefühle willkommen. Sie verbinden uns miteinander.

 

Medienauszüge

«Ich find hüüle extrem befreiend» titelt die TagesWoche am 5.11.18, letzten Tag ihres Erscheinens, die Kritik zu SADSPACE.Zugute halten muss man dem knapp fünfviertelstündigen Abend, dass hier ein junges Ensemble am Werk ist, das einmal mehr vollkommen vergessen lässt, dass es sich um Laien handelt. Es strömt so viel Kraft aus, legt sich mit so viel Authentizität ins Zeug, dass man letztlich doch ins Geschehen reingezogen wird.

«Humor inmitten der Traurigkeit»schreibt die BAZ. und endet mit … Vielmehr funktionieren in SADSPACE die ironischen Momente, ausgelöst durch kurze Nebenbemerkungen … Sie durchbrechen den Strudel an hämmernder Musik, Tanz, Geschrei und Szenenwechsel und sorgen für Auflockerung, für eine echte Verbindung mit dem Publikum – wenn auch mit Humor und nicht durch Traurigkeit. In diesen Momenten zeigt sich dann auch das Talent der jungen Darsteller: ihre Unbeschwertheit komplett auf die Zuschauer zu übertragen.

Den Kritiker der Basellandschaftlichen Zeitung hat weniger die Unbeschwertheit der Spieler*innen, sondern eher ihre Tiefe erreicht. «Feier der Traurigkeit der Generation U20» steht über seinem Text … Die Selbsterkundungen, die Berichte aus dem reichen Performace-Lebensschatz der U20, wirken hingegen. Sie brechen die Mauern auf … und übernehmen den Abend komplett.

Kulturtip auf RadioX

Teaser2

 

Stückinformationen

Premiere
2018-11-03
Dauer
75
Ab
14

credits

Spieler*in  Bela Haltinner   Flynn Jost   León Cremonini   Lou Haltinner   Max Kaufmann   Martha Benedict   Sascha Bitterli   Nayo Sauter   Regie  Sebastian Nübling   Sound  Lukas Stäuble   Text  Lucien Haug   Kostüme  Ursula Leuenberger   Visuals  Robin Nidecker   Dramaturgie  Uwe Heinrich   Technik  Claudio Bagno   Heini Weber   Assistenz  Katharina Wiss  

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