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MORNING

Stückbeschrieb

Stephanie ist siebzehn und ihre einzige Freundin Cat wird in ein Internat gehen. Ihr Freund ist langweilig. Zu Hause stirbt ihre Mutter an Krebs. Und trotzdem riecht die ganze Stadt nach Zucker! Das Leben fühlt sich öde an. Wie in einem Alptraum schlägt sie in den sie umschliessenden klebrig-süssen Brei. Aber auch ihre drastischen Aktionen haben keine Konsequenzen.

Bereits zum dritten Mal inszeniert Sebastian Nübling ein Stück des britischen Autors Simon Stephens am jungen theater basel. Wie in REIHER und PUNK ROCK ist es auch dieses Mal kaum möglich, sich von dieser lustvollen Begegnung mit der bedrohlicheren Seite des Lebens zu distanzieren.
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Presseauszüge

Das Leben als Nebelmaschine
Und auch wenn im Duo Nübling/Stepehns eigentlich längst keine Steigerung mehr möglich wäre, hier kommt sie, nach «Punk Rock» (2010), doch. Sechs jugendliche JTB-Schauspieler gehen das Stück aktiver an denn je.
[url=http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/das-leben-als-nebelmaschine–68616424.html]Annette Mahro, Badische Zeitung, 28.01.2013[/url]

Sie muss trotz allem immer nur lächeln
Die ganze Tragik wird symbolisiert mit dem zwanghaften Lächeln von Stefanie. Die spielerische und körperliche Leistung von Jara Bihler, Joshua, Brunner, Lukas Stäuble, Nico Herzig, Olivia Ranzoni und Tabea Buser ist fantastisch gut.
Jörg Jermann in der Basellandschaftlichen Zeitung, 28.02.2013

Eine Zuspitzung ins Schwarz-Weisse
«Morning» ist eine schonungslose Darstellung Jugendlicher auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Das Ensemble glänzt durch Präzision und Präsenz und schafft spielend den schwierigen Spagat zwischen Ernst und Humor. «Living out the life like I’m on the run» – die Textzeile, die stets wiederholt wird, brennt sich ins Gedächtnis der Zuschauer ein, und die Begegnung mit der abgründigen Seite des Lebens lässt nach diesem Abend wohl niemanden kalt
Tanja Bangerter, Basler Zeitung, 01.02.2013

Morgengrauen: Nüblings virtuose Verstörung
Trotzdem trifft der Gewaltakt im Mittelpunkt von «Morning» den Zuschauer überraschend wie ein plötzlicher Faustschlag in den Magen und hinterlässt nicht bloss Entsetzen, sondern vielmehr Fassungslosigkeit: Ein stummes Grauen erschauert das merklich aufgewühlte Publikum ob dieser ungeheuerlichen Tat, welche die jugendlichen Darsteller dagegen zu verdrängen scheinen, vermeintlich schlicht achselzuckend abhaken und weiterleben.
[url=http://www.tageswoche.ch/de/2013_04/kultur/505381/morgengrauen-nueblings-virtuose-verstoerung.htm#comment_13410 + http://www.tageswoche.ch/de/2013_06/kultur/509115/die-gewalt-spielt-sich-im-kopf-ab.htm]Tara Hill, TagesWoche, 27.01.2013 + 08.02.2013[/url]

Grosse Fragen
«Morning» ist ein düsteres, starkes Stück voller Energie und einer grossen Frage: Was ist, wenn nichts einen Wert hat? Wenn unser Handeln keine Konsequenzen hat? Wenn uns die Dinge und Menschen um uns gleichgültig werden? Von düsteren Dubstep-Klängen untermalt und mit Mehl bedeckt fragen uns sechs Jugendliche nach dem Tod, nach dem Wert des Todes und nach dem Wert des Lebens. Und wie es Sebastian Nübling gerne und oft macht, bringt er viel Bewegung in diese Inszenierung ein. Die physische Präsenz der Schauspieler ist beeindruckend. Was die Sprache nicht kann, drückt der Körper aus – und umgekehrt. Die Schauspieler sind da. Sie stehen auf der Bühne und fordern den Zuschauer heraus.
[url=http://www.tink.ch/new/article/2013/01/29/jugendliche-grenzerfahrungen/]Mayra Jenzer, think, 29.01.2013[/url]

Insgesamt fand ich die Inszenierung hammermässig; einfach, eingängig und doch sehr komplex in der Aussage. Es ist ein engagiertes Theater, das gefällt mir. Eine blitzgescheite Idee von Nübling fand ich zudem den Einsatz dieses Mehls: Da hat man die Assoziation von Mehl, Mehltau, Koks, aber auch von Tod, wenn dieses weisse Pulver im Gesicht landet.
[url=http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/basel-stadt/martin-dean-es-ist-aesthetisch-gerechtfertigt-diese-gewalt-zu-zeigen-126012840]Martin Dean, Basellandschaftliche Zeitung, 04.02.2013[/url]

Stückinformationen

Premiere
2013-01-26
Dauer
80
Ab
14

credits

Regie  Sebastian Nübling   Ausstattung  Ursula Leuenberger   Visuals  Philip Whitfield (undef)   Sound  Tobias Koch   Licht  Urs Reusser   Dramaturgie  Uwe Heinrich   Regieassistenz  Katharina Wiss   SchauspielerInnen  Jara Bihler   Joshua Brunner   Lukas Stäuble   Nico Herzig   Olivia Ronzani   Tabea Buser  

Stephanie ist siebzehn und ihre einzige Freundin Cat wird in ein Internat gehen. Ihr Freund ist langweilig. Zu Hause stirbt ihre Mutter an Krebs. Und trotzdem riecht die ganze Stadt nach Zucker! Das Leben fühlt sich öde an. Wie in einem Alptraum schlägt sie in den sie umschliessenden klebrig-süssen Brei. Aber auch ihre drastischen Aktionen haben keine Konsequenzen. Bereits zum dritten Mal inszeniert Sebastian Nübling ein Stück des britischen Autors Simon Stephens am jungen theater basel. Wie in REIHER und PUNK ROCK ist es auch dieses Mal kaum möglich, sich von dieser lustvollen Begegnung mit der bedrohlicheren Seite des Lebens zu distanzieren. ………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………………. Presseauszüge Das Leben als Nebelmaschine Und auch wenn im Duo Nübling/Stepehns eigentlich längst keine Steigerung mehr möglich wäre, hier kommt sie, nach «Punk Rock» (2010), doch. Sechs jugendliche JTB-Schauspieler gehen das Stück aktiver an denn je. [url=http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/kultur/das-leben-als-nebelmaschine–68616424.html]Annette Mahro, Badische Zeitung, 28.01.2013[/url] Sie muss trotz allem immer nur lächeln Die ganze Tragik wird symbolisiert mit dem zwanghaften Lächeln von Stefanie. Die spielerische und körperliche Leistung von Jara Bihler, Joshua, Brunner, Lukas Stäuble, Nico Herzig, Olivia Ranzoni und Tabea Buser ist fantastisch gut. Jörg Jermann in der Basellandschaftlichen Zeitung, 28.02.2013 Eine Zuspitzung ins Schwarz-Weisse «Morning» ist eine schonungslose Darstellung Jugendlicher auf dem Weg ins Erwachsenwerden. Das Ensemble glänzt durch Präzision und Präsenz und schafft spielend den schwierigen Spagat zwischen Ernst und Humor. «Living out the life like I’m on the run» – die Textzeile, die stets wiederholt wird, brennt sich ins Gedächtnis der Zuschauer ein, und die Begegnung mit der abgründigen Seite des Lebens lässt nach diesem Abend wohl niemanden kalt Tanja Bangerter, Basler Zeitung, 01.02.2013 Morgengrauen: Nüblings virtuose Verstörung Trotzdem trifft der Gewaltakt im Mittelpunkt von «Morning» den Zuschauer überraschend wie ein plötzlicher Faustschlag in den Magen und hinterlässt nicht bloss Entsetzen, sondern vielmehr Fassungslosigkeit: Ein stummes Grauen erschauert das merklich aufgewühlte Publikum ob dieser ungeheuerlichen Tat, welche die jugendlichen Darsteller dagegen zu verdrängen scheinen, vermeintlich schlicht achselzuckend abhaken und weiterleben. [url=http://www.tageswoche.ch/de/2013_04/kultur/505381/morgengrauen-nueblings-virtuose-verstoerung.htm#comment_13410 + http://www.tageswoche.ch/de/2013_06/kultur/509115/die-gewalt-spielt-sich-im-kopf-ab.htm]Tara Hill, TagesWoche, 27.01.2013 + 08.02.2013[/url] Grosse Fragen «Morning» ist ein düsteres, starkes Stück voller Energie und einer grossen Frage: Was ist, wenn nichts einen Wert hat? Wenn unser Handeln keine Konsequenzen hat? Wenn uns die Dinge und Menschen um uns gleichgültig werden? Von düsteren Dubstep-Klängen untermalt und mit Mehl bedeckt fragen uns sechs Jugendliche nach dem Tod, nach dem Wert des Todes und nach dem Wert des Lebens. Und wie es Sebastian Nübling gerne und oft macht, bringt er viel Bewegung in diese Inszenierung ein. Die physische Präsenz der Schauspieler ist beeindruckend. Was die Sprache nicht kann, drückt der Körper aus – und umgekehrt. Die Schauspieler sind da. Sie stehen auf der Bühne und fordern den Zuschauer heraus. [url=http://www.tink.ch/new/article/2013/01/29/jugendliche-grenzerfahrungen/]Mayra Jenzer, think, 29.01.2013[/url] Insgesamt fand ich die Inszenierung hammermässig; einfach, eingängig und doch sehr komplex in der Aussage. Es ist ein engagiertes Theater, das gefällt mir. Eine blitzgescheite Idee von Nübling fand ich zudem den Einsatz dieses Mehls: Da hat man die Assoziation von Mehl, Mehltau, Koks, aber auch von Tod, wenn dieses weisse Pulver im Gesicht landet. [url=http://www.basellandschaftlichezeitung.ch/basel/basel-stadt/martin-dean-es-ist-aesthetisch-gerechtfertigt-diese-gewalt-zu-zeigen-126012840]Martin Dean, Basellandschaftliche Zeitung, 04.02.2013[/url]

Archiv

März 15
  • 25.

    Mi. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
Februar 15
  • 02.

    Mo. 19:00 | Gastspiel in der Kantonsschule Sursee
    Produktion
November 14
  • 15.

    Sa. 18:00 | Gastspiel im Theater im Marienbad, Freiburg, D
    Produktion
  • 14.

    Fr. 19:00 | Gastspiel im Theater im Marienbad, Freiburg, D
    Produktion
Mai 14
  • 24.

    Sa. 19:00 | Gastspiel beim Festival Schöne Aussicht, Theater Rampe, Stuttgart, D
    Produktion
  • 23.

    Fr. 19:00 | Gastspiel beim Festival Schöne Aussicht, Theater Rampe, Stuttgart, D
    Produktion
  • 06.

    Di. 19:00 | Gastspiel im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, D
    Produktion
  • 05.

    Mo. 20:00 | Gastspiel im Veranstaltungsforum Fürstenfeld, D
    Produktion
April 14
  • 08.

    Di. 20:00 | Gastspiel in der Kantonschule, Schwyz
    Produktion
  • 04.

    Fr. 20:00 | Gastspiel beim Festival Breakin’Walls Amsterdam-NL
    Produktion
November 13
  • 25.

    Mo. 00:00 | Gastspiel im Gorki Theater Berlin
    Produktion
  • 24.

    So. 00:00 | Gastspiel im Gorki Theater Berlin
    Produktion
Oktober 13
  • 03.

    Do. 20:00 | Gastspiel beim Festival Explosiv, Bremen, D
    Produktion
  • 02.

    Mi. 20:00 | Gastspiel beim Festival Explosiv, Bremen, D
    Produktion
  • 01.

    Di. 20:00 | Gastspiel beim Festival Explosiv, Bremen, D
    Produktion
Juni 13
  • 22.

    Sa. 20:00 | Gastspiel im Phönix Theater Linz beim Festival SHÄXPIR, Linz
    Produktion
  • 20.

    Do. 20:30 | Gastspiel im Phönix Theater Linz beim Festival SHÄXPIR, Linz
    Produktion
  • 17.

    Mo. 19:30 | Gastspiel beim RELATIONS Festival, Kammerspiele München
    Produktion
  • 16.

    So. 18:00 | Gastspiel beim RELATIONS Festival, Kammerspiele München
    Produktion
  • 15.

    Sa. 20:30 | Gastspiel beim RELATIONS Festival, Kammerspiele München
    Produktion
Mai 13
  • 04.

    Sa. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 03.

    Fr. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 02.

    Do. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
April 13
  • 26.

    Fr. 20:00 | junges theater basel
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  • 25.

    Do. 20:00 | junges theater basel
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  • 24.

    Mi. 20:00 | junges theater basel
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  • 19.

    Fr. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 18.

    Do. 20:00 | junges theater basel
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  • 17.

    Mi. 20:00 | junges theater basel
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  • 12.

    Fr. 20:00 | junges theater basel
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  • 11.

    Do. 20:00 | junges theater basel
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  • 10.

    Mi. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
März 13
  • 22.

    Fr. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 21.

    Do. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 20.

    Mi. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 15.

    Fr. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 14.

    Do. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 13.

    Mi. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 07.

    Do. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 06.

    Mi. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
Februar 13
  • 23.

    Sa. 14:27 | junges theater basel
    Produktion
  • 23.

    Sa. 14:27 | junges theater basel
    Produktion
  • 23.

    Sa. 13:59 | junges theater basel
    Produktion
  • 01.

    Fr. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
Januar 13
  • 31.

    Do. 20:00 | junges theater basel
    Produktion
  • 26.

    Sa. 20:00 | junges theater basel
    Produktion